Ob auf der Arbeit oder unterwegs, rund um die Uhr Musik hören zu können, bedeutet für viele Menschen ein Stück Lebensqualität. Eine Musiknutzungssozialisation, die ihre Anfänge im Walkman hat, findet heute im Netz statt.
Rund um die Uhr Musik abfragen und gleichzeitig anhören. Aus 13 Millionen Songs von rund 80 000 Labels auswählen – das ist das neue Angebot, das im Abonnement bereitsteht.
„Juke“ nennt sich das Musikportal von Media-Markt und Saturn. Für 9,99 Euro monatlich gibt es den neuen Musik-Streaming-Dienst. Die Auswahl soll dabei sehr divers sein, um möglichst viele Kunden ansprechen zu können.
24-7 Entertainment hat Juke im Auftrag von Media-Markt und Saturn entwickelt, um Musikdownloads auf Flatratebasis anzubieten. Seit dem 1. September ist der Dienst verfügbar.
Die Songs stehen jederzeit nach einem Login im Netz zur Verfügung und können am Rechner, Mac oder über eine kostenlose App auf Smartphones angehört werden. Damit die Lieder auch ohne Netzzugang immer wieder angehört werden können, kann der Nutzer sie vorher in eine Favoritenliste ziehen und beispielsweise auf dem Rechner speichern. Diesen Dienst bietet Juke für eine unbegrenzte Zahl von Titeln an.
Um auch anderen Mitbewerben wie Napster oder Simfy entgegentreten zu können, die bereits ähnliche Angebote zu einem geringeren Preis anbieten, setzt man bei 24-7 Entertainment auf eine besondere Qualität bei der Wiedergabe der Songs.
Die verwendete Audiotechnologie nennt sich Dolby Pulse und soll für hervorragende Klangqualität auch bei niedrigen Übertragungsraten stehen. Vor einem etwaigen Vertragsabschluss kann man Juke für zwei Wochen testen.
Die Frage indes bleibt, ob mit Juke iTunes wirklich Konkurrenz gemacht werden kann, denn wenn das Abo ausläuft, sind auch die Musiktitel nicht mehr verfügbar.
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Den Walkman hatte ich auch! Klassegerät, das waren noch Zeiten.
Das Foto hat mich auch neugierig gemacht, war das denn das erste Modell überhaupt? Später gabs doch von Sony auch etwas weniger klobige, oder?
Was den neuen Musikvertrieb angeht, der wird sich nur durchsetzen können, wenn er mehr bietet als das, was man auch kostenlos oder billiger bekommt. Die Palette scheint ja schonmal recht breit, gute Voraussetzung.