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Ehrenamtspreis Mitte verliehen

Großes Engagement für die Allgemeinheit

Mitte. Uneigennütziges Engagement für Andere – für manche Menschen eine Selbstverständlichkeit. Für ihren besonderen, jahrelangen Einsatz wurden in der vergangenen Woche sieben Personen mit dem Ehrenamtspreis Mitte ausgezeichnet. Eine Jury hatte sie aus mehr als 20 Vorschlägen ausgewählt.

Dirk Trost, Leiter des Seniorenzentrums Schwyzer Straße, fährt seit drei Jahren zweimal in der Woche nachts den Kältehilfebus der Berliner Stadtmission, außerdem hat er in drei Seniorenzentren mehrere Projekte initiiert, um die Kälte-
hilfe mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen.

Klaus Großer engagiert sich seit langem im polizeilichen Suchtpräventionsprojekt „Wir lassen uns nicht betäuben“, bietet Infoveranstaltungen in Grundschulen an, ist als Vorstand und Bewohner im Verein „Drogen Info e.V.“ maßgeblich aktiv und in einem Jugendmusikprojekt sowie mit PC-Kursen ehrenamtlich tätig.

„Menschen helfen Menschen in und um Berlin“ heißt der Verein, in dem sich Horst und Sabine Schmiele im Soldiner Kiez  mit Projekten wie „Mappi Station“ und „Ranzen, Tüte, Los“ um Schulmaterialien für Bedürftige kümmern.

Außerdem unterstützen sie seit mehr als einem Jahrzehnt die „Berliner Tafel“.

Für ihr Engagement im Nachbarschaftszentrum „Bürger für Bürger“ in der Brunnenstraße 145 wurde Christiane Grutzpalk geehrt. Die Seniorin organisiert Ausflüge mit Kindern, gibt Deutsch-Nachhilfeunterricht und ist zudem mehrmals im Monat in der Zionskirche und in der Stadtmission ehrenamtlich aktiv.

Dr. Ingeborg Bernsau, ebenfalls Seniorin, gibt seit vielen Jahren bei „Laib und Seele“ in der St.Petri-St.Marien-Kirchengemeinde Essen aus, fast täglich bringt sie zu Fuß oder mit einem Taxi Kisten mit Lebensmitteln in die Ausgabestelle.

Stellvertretend für das gesamte Team des Vereins „Moabiter Ratschlag“ erhielten Regina Eskelsen, Jutta Seeling und Marion Tiedtke einen Preis für das Engagement im Schulgarten, in dem Nachmittags- und Ferienprogramme sowie Workshops und Flohmärkte stattfinden.

Last not least: Edelgard Rogausch, die sich als Judo-Übungsleiterin für die Integration ausländischer und behinderter Kinder einsetzt und Fahrten organisiert.

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