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Charlotte Brauch ist Deutschlands schlaueste Hochspringerin

Leichtathletik. Tolle Tage für Charlotte Brauch: Die Hochspringerin der LG Nord trug sich zum dritten Mal in Folge ganz oben in einer Siegerliste ein.

Charlotte Brauch

Charlotte Brauch hat eine tolle Woche hinter sich, wurde Berliner und Norddeutsche sowie deutsche Hochsprungmeisterin. Das Foto zeigt sie beim Wuppertaler Springermeeting, wo sie Rang fünf belegte

Nach dem Erfolg bei den Berliner Meisterschaften folgte der Triumph bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Mitte der vergangenen Woche und nun am Wochenende die Titelverteidigung bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg. Hier reichten ihr 1,78 m zum Sieg, bei den Hochschulmeisterschaften hatte die 1,86 m große und 20 Jahre junge Athletin mit 1,83 m eine neue persönliche Hallenbestleistung aufgestellt und war nur einen Zentimeter unter ihrem Freiluftrekord geblieben. Im Vorjahr war die Psychologie-Studentin an der Humboldt-Universität bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle und im Freien jeweils Vizemeisterin geworden.

Bei den „Norddeutschen“ in Hamburg musste das Team der LG Nord einige Ausfälle verkraften. Carsten Schlangen verzichtete kurzfristig auf einen Start, um sich beim Internationalen Meeting in Karlsruhe nächste Woche schon mal auf die Hallen-DM in drei Wochen einzustimmen. Maren Schulze siegte über 60 m im Vorlauf und im Zwischenlauf mit 7,69 Sek. und 7,53 Sek. Von Krämpfen in Wade und Oberschenkel geplagt reichte es im Endlauf aber nur zum vierten Rang mit ausgetrudelten 7,74 Sek. Auch auf die 4x200m-Staffel musste sie verzichten. Die Staffel holte in der „Not-Besetzung“ Patricia Fritz (91), Alisa Scheinpflug (93), Julia Hagenstein und Martha Sauter (beide Jg. 90) mit 1:46,89 Min. immerhin Bronze. Ebenfalls Bronze gewann Patricia Fritz über 60 m Hürden der Frauen in 9,26 Sek.

Die einzige Silbermedaille gewann Caterina Granz über 1500 m der U 20 in 4:33,34 Min. Und den zweiten Titel neben Brauch sicherte sich die 4×200-m-Staffel der männlichen U20 mit Stephan Hartmann, Marc Koch, Marcel Matthäs und Domenic Schupp in 1:30,63 Min. Auch die Staffel war schon Berliner Meister geworden vor zwei Wochen mit einer etwas schnelleren Zeit.

Foto: Privat

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