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Spreefüxxe nehmen Pokalhürde Mainz 05 ganz locker

Handball. Erwartet hatte man ein Duell auf Augenhöhe, einen Pokalfight zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften, einen Nord-Süd-Gipfel.

BVB Füchse Berlin : Mainz 05

Aber es kam ganz anders: Die Frauen der BVB Füchse Berlin fegten im Achtelfinale des DHB-Pokals den 1. FSV Mainz förmlich aus der Halle und stehen nach dem deutlichen 30:18 (17:10)-Sieg erstmals in der Vereinsgeschichte als Drittligist im Viertelfinale. Hier treffen sie am Wochenende des 3./4. März auf den Bundesliga-Vierten Buxtehuder SV, der im Achtelfinale den amtierenden Deutschen Meister Thüringer HC aus dem Wettbewerb warf. In der 3. Liga Nord treten die Spreefüxxe am Sonnabend beim Rostocker HC an.

Die Berlinerinnen zeigten vor 200 Zuschauern den nervösen Mainzerinnen schon früh, wer Herr im Haus ist. Bereits nach fünf Minuten führten die Spreefüxxe mit 5:1, erst Mitte der ersten Halbzeit kam Mainz etwas ins Spiel. Aber viele Fehler und eine überragende Juliane Nagel im Tor der Spreefüxxe verhinderten einen Mainzer Spielfluss. Mit 17:10 ging es in die Pause.

Die Gäste starteten gut in die zweite Halbzeit, leisteten sich dabei aber eine ganze Reihe von Unsportlichkeiten, die von den Schiedsrichtern nur unzureichend geahndet wurden. Doch nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit war die Mainzer Angriffswelle  vorbei. Die Spreefüxxe nahmen das Heft wieder in die Hand, ein 4:0-Tore-Lauf zwischen der 43. und 47. Minute brachte die Entscheidung. Mainz wurde von der stark aufspielenden Berliner Offensive nun in seine Bestandteile zerlegt. Beste Werferinnen waren Bianca Trumpf (8/3), Sandra Woycieszack (6/1), Stefanie de Beer, Theresa Loll und Anna Blödorn (je 4).

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