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Mava Lóu und das Tangoloft Berlin sammelten warme Kleidung für Obdachlose

„Es ist so einfach zu helfen“

Wedding. „Die Aktion ist uns ein persönliches Anliegen. Durch den Aufruf in den Medien, Kleidung, Decken und Geld zu spenden haben wir uns entschlossen, mitzumachen. In der Tango-Community sind so viele Tänzer, auf diese Weise erreichen wir schnell viele Menschen mit unserem Anliegen, die Berliner Kältehilfe zu unterstützen“, sagt Christiane Bär, Modedesignerin und Inhaberin von Mava Lóu, dem Label für Tangomode aus Berlin.

Christiane Bär (l.) und Mona-Isabelle Schröter

Gemeinsam mit Mona-Isabelle, ebenfalls Designerin und Mit-Besitzerin des legendären Tangolofts Berlin in der Gerichtstraße, bereitet Christiane Bär die Sammlung innerhalb einer Stunde vor, postet in Communitys und übergreifenden Tangoportalen, dass sie frierenden Menschen helfen wollen und auf die Unterstützung der Tangotänzer setzen. „Auch wenn bei uns kreativ gesehen immer warmes ‘Tangowetter‘ herrscht, denken wir in diesen Tagen an jene Berliner, die bei diesen frostigen Außentemperaturen auf der Straße leben,“ sagt Bär.

„Man friert selbst. Wie geht es da erst Menschen, die kein Dach über dem Kopf und keine warme Kleidung zum Anziehen haben.“ Und so sammelte das kreative Duo am vergangenen Wochenende im Tangoloft alles, was warm hält: Mützen, Schals, Strümpfe, Handschuhe, Pullover und Decken. Zusätzlich legen die beiden Frauen noch einmal 50 Cent auf jede Sachspende obendrauf. „Es ist so einfach, zu helfen. Man macht den Kleiderschrank auf und nimmt einfach die Sachen raus, die man nicht mehr braucht“, sagt Mona-Isabelle.

Die gesammelten Spenden brachten Christiane Bär und Mona-Isabelle in dieser Woche zur Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo und übergaben sie dort der Berliner Kältehilfe.

Die Spendenaktion wird am kommenden Wochenende, 11. und 12. Februar, jeweils ab 15 Uhr im Tangoloft, Gerichtstraße 53, fortgesetzt.

Foto: Bischof

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