• Ausstellung TXL steht im Mittelpunkt

  • Ehepaar Rasmus schreibt Bücher über “NaTouren”

Baustadtrat Lambert: „Im Frühjahr wird eine Sickeranlage gebaut“

Straße verwandelt sich regelmäßig in einen See

Hermsdorf. „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“ oder „es waren mal zwei Königskinder“, die nie zueineinander fanden, weil das Wasser zu tief war – diese Reime kommen sofort ins Gedächtnis, wenn man nach einem Regenguss an der Schulzendofer Straße/Ecke Zieselweg in Hermsdorf steht.

Schulzendofer Straße Ecke Zieselweg in Hermsdorf

Die Straße hat sich in einen See verwandelt. Das hat sich auch nicht geändert, als die Straße an dieser Einmündung saniert wurde. Doch Baustadtrat Martin Lambert und sein Team vom Tiefbauamt versprechen Abhilfe: Im Frühjahr wird eine Entwässerungsanlage im Untergrund gebaut.

Bis weit in die 1990er Jahre hinein gab es entlang der Schulzendorfer Straße in Höhe der Einmündung Zieselweg einen kleinen Graben, durch den das Regenwasser abfließen und versickern konnte. Doch nach und nach versandete der Graben und wuchs zu, und so sammelt sich nun nach starken Regenfällen im Bereich der Einmündung dieses Straßenbereichs sehr viel Wasser – sehr zum Leidwesen von Winfried Matern, der seit drei Jahren direkt an der kleinen Kreuzung wohnt: „Seit wir hier wohnen, gibt es regelmäßig Überschwemmungen“, sagt er. Und wenn die Autos durch die Straße und notgedrungen durch die Pfütze fahren, spritzt das Wasser über den Bürgersteig bis in den Garten hinein. Das ist nicht nur bei ihm, sondern auch bei angrenzenden Nachbarn so.

Als die Straße nun im Herbst saniert wurde – im Kreuzungsbereich wurde eine neue Betondecke aufgezogen – hofften die Hermsdorfer Anlieger, dass nun auch das Regenwasserproblem beseitigt wäre. Doch Fehlanzeige, die große Pfütze gab es weiterhin nach starken Regenfällen, und sie hielt sich hartnäckig über mehrere Tage, weil das Wasser nirgendwo abfließen konnte.

Baustadtrat Lambert nahm sich Zeit, die Einmündung bei einem Vor-Ort-Termin mit rund 20 Anwohnern in Augenschein zu nehmen, war einen Tag später sogar noch einmal vor Ort.
Lambert, Tiefbauamtsleiterin Marion Schwarz, und Ingenieur Rolf Hirschfeld sind sich einig: Hier wird eine Entwässerungsanlage gebaut. „Einen Baum haben wir diesbezüglich bereits gefällt, und nach dem Winter, voraussichtlich im April oder Mai, werden wir die Entwässerungsanlage installieren, um hier Abhilfe zu schaffen“, sagt Schwarz.

Diese Straßenecke sei jedoch nicht die einzige Problemecke, was regelmäßige Überschwemmungen betrifft. Auch in Heiligensee gäbe es einige Straßen, die ebenso betroffen sind. Und auch an der Turmfalken-/Ecke Rabenstraße bräuchten Anwohner ein kleines Boot oder hohe Gummistiefel, um über die Kreuzung zu gelangen. „Diese Orte werden geprüft und dann nach der konkreten Situation und Gegebenheit entschieden“, fügt Lambert hinzu.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Fügen Sie den Nord-Berliner Ihren sozialen Netzwerken oder Ihrer Feed-Liste hinzu und verpassen Sie keine Meldungen mehr!

,

No comments yet.

Hinterlasse eine Antwort