Nord-Berliner > Themen und Menschen rund um die Medizin

von Administrator

So weit sollte man es nicht kommen lassen. Foto: W.Vedder/pixelio
So weit sollte man es nicht kommen lassen. Foto: W.Vedder/pixelio

Auch ein Sonnenbrand hat seine Schattenseiten!

Menschen mit einer schönen Hautbräune gelten allgemein als gesund. Auch erfolgreiche Menschen achten häufig darauf, dass sie eine gewisse „Grundbräune“ aufweisen. Blass ist eben nicht mehr angesagt. Selbst Models werden kurz vor dem Catwalk mit Selbstbräunern flächendeckend besprüht. Was macht die braune Farbe so anziehend? Wer schon einmal Urlaub in Spanien gemacht hat, kennt das Phänomen: Die erste Reihe in der Sonne wird von knallroten, ursprünglich sehr weißen Menschen gebildet: den Engländern. Erhebliche Verbrennungen zweiten oder sogar dritten Grades kann man in Ruhe aus seinem Liegestuhl verfolgen. Lehrbuchmäßig. Bloß nicht blass aus dem Urlaub nach Hause kommen. Was sollen die Leute nur denken? Menschen vergessen – die Haut tut dieses nicht. Eine Übersicht, was man zum Schutz dagegen tun kann.

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von Redaktion

Foto: Bundesarchiv/wikimedia
Foto: Bundesarchiv/wikimedia

Spätschäden: Ein Krieg endet nie!

Kriege oder kriegerische Auseinandersetzungen haben, auch wenn sie einhundert Jahre dauern, ein zeitliches Limit. Das betrifft in der Regel Schäden an Sachen oder Dingen. 
Der Schaden, der an einer Seele bei einem Menschen angerichtet wird, kann einen Krieg überdauern. Unter Umständen ein Leben lang. 

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von Redaktion

Typischer Ausschlag bei Masern.  Foto: wikimedia
Typischer Ausschlag bei Masern. Foto: wikimedia

Warnung: Die Rückkehr der Masern!

Masern? Ist das nicht die Kinderkrankheit mit den roten Flecken? Ja, das ist richtig. Was dabei häufig vergessen wird, ist die Tatsache, dass es während der Erkrankung zu schweren Komplikationen kommen kann. Das beste Mittel wäre, eine vorbeugende Maßnahme: impfen. Warum wird nicht konsequenter in Deutschland und nicht nur hier, sondern in ganz Europa geimpft? Von 2011 an haben sich die Infektionen vervierfacht. Aktuell werden rund 90 000 Infektionen in Europa registriert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat dazu folgende Veröffentlichung herausgegeben: Seit der neunten Meldewoche 2013 wird in Berlin eine zunehmende Zahl von Masernfällen beobachtet. Bis zur 16. Woche wurden bereits 72 Erkrankungen registriert, im gesamten Jahr 2012 waren es 18. Betroffen von Masernfällen sind elf der zwölf Berliner Bezirke. Dies berichtet das Epidemiologische Bulletin in Ausgabe 16/2013 (Quelle: RKI). Das muss zum Anlass genommen werden, das Thema „Impfen“ näher zu beleuchten. Warum leisten wir uns Defizite bei der Vorbeugung? 

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Weiß, Gelb oder Rot? Die Lotterie geht weiter.  Foto: G.G Berlin/pixelio
Weiß, Gelb oder Rot? Die Lotterie geht weiter. Foto: G.G Berlin/pixelio

Experimente mit schwerkranken Patienten!

Im ersten Teil der Serie „Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen“ wurde ausgeführt, dass ein Arzneistoff noch kein Arzneimittel ist. Ebenso ist die reine Bioverfügbarkeit, also die „Präsenz“ des Arzneistoffes im Körper nicht zu verwechseln mit einer therapeutischen Gleichwertigkeit. Am Beispiel eines Medikamentes, welches Patienten nach der Implantation einer Gefäßstütze (Stent) am Herzen erhalten, wurde diese Problematik erörtert. Sehr viel deutlicher wird das Problem, wenn es um Schmerzmittel geht. Genauer gesagt um Schmerzmittel, die Patienten erhalten, die an unerträglichen Schmerzen leiden. Diese Medikamente sind nicht nur sehr teuer, sondern auch in ihrer Wirkung und Verträglichkeit alles andere als „gleich“. Dennoch werden hier offensichtlich Begehrlichkeiten geweckt, die Kosten zu drücken. 

Das scheint den Kassen- und Ärztefunktionären, speziell in Berlin, aber dennoch gleich zu sein – völlig gleich. Durch den Zwang, Medikamente gegen Nachahmerpräparate (Generika)  auszutauschen, werden ungewollt und ungeprüft Experimente durchgeführt. Das ist gesetzlich verboten. Offiziell sind diese Medikamente ja auch gleichwertig. Mit einer Ausnahme: sie sind billiger!

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von Redaktion

Die Kopflaus - Pediculosis humanus capitis. Foto: wikimedia
Die Kopflaus - Pediculosis humanus capitis. Foto: wikimedia

Hilfe, ich habe Untermieter auf dem Kopf!

Sie können nicht fliegen, sie können nicht hüpfen. Eigentlich dürfte es sie so gar nicht mehr geben. Sie leben nur wenige Stunden ohne uns. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind sie auch kein Hygieneproblem, denn mit der normalen Haarwäsche sind sie nicht zu entfernen. Wer? Die Kopfläuse, salopp – aber falsch (denn sie können nicht fliegen) auch schon einmal als Skalp-Ufo bezeichnet: Die Kopflaus (lat.: Pediculosus humanus capitis). Kinder werden öfter als Erwachsene betroffen. Das Stigma „Läuse zu haben“ ist auch trotz aller Erkenntnisse nicht anders als vor fünfzig Jahren. Wie Ausgrabungen in Ägypten belegen, wurden dort bereits Läusekämme als Grabbeilagen gefunden. Was machen Kopfläuse und wie wird man die Gäste wieder los?

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