Nord-Berliner > Themen und Menschen rund um die Medizin

von Redaktion

Ein Farbnegativ macht beim Erkennen Probleme Foto: Laudahn
Ein Farbnegativ macht beim Erkennen Probleme Foto: Laudahn

Auslassen, vertuschen und fälschen

Öfter stellt man sich im Leben die Frage: Sieht jeder Mensch einen Gegenstand so, wie ich ihn gerade sehe? Bleibt man beim rein physikalischen Vorgang des Sehens, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mein Nachbar zumindest von der Ausstattung her ( zwei Augen, ein Gehirn) Ähnliches oder Gleiches sieht, wie ich selber auch. Aber man bemerkt schon an der Formulierung: Ähnliches…Gleiches... Der Prozess des Sehens ist doch komplexer, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Auf der Strecke vom Auge bis zu der Stelle, wo die optischen Reize verarbeitet und verstanden werden, muss eine ernorme „Rechenarbeit“ durch das Gehirn erledigt werden. Da sind Abweichungen schon möglich.

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von Redaktion

Die Angst kommt häufig aus dem Nichts. Foto: G. Altmann/pixelio
Die Angst kommt häufig aus dem Nichts. Foto: G. Altmann/pixelio

Hilfe bei Angst-Störungen

Angst ist zunächst eine normale, menschliche Reaktion. Das Niveau, auf dem jeder Mensch ängstlich wird oder sogar in Panik gerät, kann dabei unterschiedlich angelegt sein. Manche Menschen „erschrecken“ sich nicht so schnell oder geraten langsamer in Panik. So können auch einmal Helden geboren werden – allerdings können Helden so auch sterben. All das hat im Allgemeinen zunächst keinen krankhaften Charakter. Anders sieht es aus, wenn Angst mit allen seinen körperlichen Auswirkungen den Menschen befällt, ohne dass er einen Grund dafür erkennen kann. Dann spricht man von Angsterkrankungen. Auch wenn sich die Betroffenen erheblich eingeschränkt fühlen – Hilfe ist möglich. Die Ansätze dazu können aber sehr unterschiedlich sein. 

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30 mal besser als die menschliche Nase.  Foto: Ulla Thomas/pixeklio
30 mal besser als die menschliche Nase. Foto: Ulla Thomas/pixeklio

Ein Messgerät auf vier Pfoten

„Gott segnete sie (Mann und Frau) und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehret euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen“ (Gen 1,28). Kaum eine Aussage in der Bibel wird so angefeindet, wie dieser Satz.  Anzumerken ist jedoch, dass zum Untertan machen nicht gleichzusetzen mit töten oder quälen ist. Dennoch bleibt die Interpretation schwierig. In der Medizin sind zum Beispiel Tierversuche heute nicht mehr ohne weiteres durchführbar. Das ist gut so. In letzter Zeit gibt es jedoch ganz andere Ansätze, wie Menschen und Haustiere eine sinnvolle Partnerschaft eingehen können.

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Manchen Blicken kann man sich einfach nicht entziehen. Foto: Bredehorn/pixelio
Manchen Blicken kann man sich einfach nicht entziehen. Foto: Bredehorn/pixelio

Schau mir in die Augen, Kleines!

Hypnose: allein das Wort hat für den Einen oder Anderen eine anziehende Wirkung. Der breiten Öffentlichkeit werden Hypnose und verwandte Verfahren gerne in Shows als Attraktion vorgeführt. Massenhypnosen, wo nahezu ein ganzer Zuschauerraum scheinbar willenlos dem Hypnotiseur auch noch nach den dämlichsten Aufforderungen beseelt folgt, erzielen häufig ein kollektives Gefühl: Erstaunen. Natürlich erzeugt sie ein ebenso starkes Gefühl: Zweifel. In der wissenschaftlichen Darstellung ist die Hypnose ein noch junges, aber nicht uninteressantes Forschungsgebiet.

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Prinzip des 3D-Modelling: Die Vorlage wird zuvor in 3D gescannt Foto: Wikimedia
Prinzip des 3D-Modelling: Die Vorlage wird zuvor in 3D gescannt Foto: Wikimedia

Neue Organe aus dem Drucker?

Die Diskussionen rund um die Organspende hören nicht auf. Der Organspende-Missbrauch scheint leider keine Fiktion aus Kriminalromanen zu sein. Im  Gegenteil. Die ersten Untersuchungsergebnisse aus Regensburg scheinen den Skandal eher zu erweitern, als zu reduzieren. Das wird das Vertrauen der Patienten leider weiter mindern, mit der Folge, dass Spenderorgane auch weiterhin in der Zukunft fehlen werden. Neue Wege zu Organersatz auf Basis von künstlichen Organen werden aber schon seit längerer Zeit beschritten. Allerdings sind die technischen Anforderungen an die Organe sehr hoch. Die Natur hat da einen gewaltigen Anspruch vorgelegt. Eine Reihe von künstlichen Organen sind heute allerdings schon Standard – außerhalb des Körpers. Wie wird diese Entwicklung weiter gehen? Der NORD-BERLINER gibt einen Überblick über die Erforschung und Einsatzmöglichkeiten von künstlichen Organen.

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