Nord-Berliner > Tierisches und Umweltthemen aus Reinickendorf und der Welt

von Redaktion

Songkran wurde für Touristenfotos an den Stränden von Patong herumgereicht. Foto: Toffee Omyin
Songkran wurde für Touristenfotos an den Stränden von Patong herumgereicht. Foto: Toffee Omyin

Das Leben hinter Gittern ist meist alles, was bleibt

Phuket/Thailand. „Es ist doch nur ein Foto! Das kann doch nicht so schlimm sein!“ Ein kleines, weiches Äffchen auf dem Arm, mitten am Strand, direkt an der Sonnenliege. Ein schöner Schnappschuss für das Erinnerungs-Fotoalbum mit dem kleinen niedlichen flauschigen Tierchen. Mit einem tollen Foto bei den Freunden daheim Eindruck zu schinden, das ist der Gedanke, wenn der Auslöser „Klick“ macht. Doch an den langen und schmerzhaften Leidensweg, den der kleine Gibbon hinter sich haben könnte, wird kein Gedanke verschwendet.

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von Redaktion

Ein Waschbär war in einem Ölfass gefangen. Foto:TWC
Ein Waschbär war in einem Ölfass gefangen. Foto:TWC

Herz für Biber, Kojote, Waschbär & Co.

ONTARIO. Kanada ist ein Natur- und Tierparadies. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 3,4 Einwohnern pro Quadratkilometer – im Vergleich dazu leben in Deutschland 229 Menschen auf einem Quadratkilometer – ist besonders für Wildtiere viel Platz in unberührter Natur vorhanden. Doch selbst hier stoßen Wildtiere an die Zivilisation – und das oft mit fatalen Folgen. Angefahrene Kojoten, Schildkröten mit deformierten Panzern, Kanadische Wildgänse, die mit ihren Jungen die steilen Wände der Autobahn nicht überwinden können. In Keller gefallene Waschbären und durch Hauskatzen verwundete Eichhörnchen sind besonders im Großraum um die Millionenmetropole Toronto keine Seltenheit. Doch um diese Tiere kümmert sich das Toronto Wildlife Centre (TWC). Hier werden Tiere in Obhut genommen, gesund gepflegt und anschließend wieder in der freien Natur ausgesetzt.

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von Redaktion

Trauriger Nebeneffekt großer Glasfenster auch am noch nicht eröffneten Flughafen BER. Besonders Nachtzieher wie Singdrosseln und Rotkehlchen sind betroffen. Foto: NABU
Trauriger Nebeneffekt großer Glasfenster auch am noch nicht eröffneten Flughafen BER. Besonders Nachtzieher wie Singdrosseln und Rotkehlchen sind betroffen. Foto: NABU

Vogelfalle Flughafen

Schönefeld. Noch ist der Flughafen nicht eröffnet, und der Gebäudekomplex liegt noch fast ein Jahr im Dornröschenschlaf. Doch die Glasfassade des neuen Flughafen Berlin-Brandenburg-International ist eine meist tödliche Vogelfalle, wie sich in den letzten Wochen zeigte. Mehrfach wurde der Naturschutzbund Berlin (NABU) von Flughafen-Mitarbeitern über Funde tödlich verunglückter Vögel an der Glasfassade mit der Bitte informiert, sich für die Entschärfung der Vogelfalle einzusetzen.

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von Administrator

Ein imposantes Tierchen, aber im Schlosspark Niederschönhausen arg bedroht: der Heldbockkäfer. Foto: NABU
Ein imposantes Tierchen, aber im Schlosspark Niederschönhausen arg bedroht: der Heldbockkäfer. Foto: NABU

Held von Berlin oder anspruchsvolle Diva?

NIEDERSCHÖNHAUSEN. Sie sind äußerst selten und sind zudem noch höchst anspruchsvoll. Die Rede ist von einem der eindruckvollsten Berliner Helden, der mit seinen langen Fühlern seine Umgebung sondiert und nicht größer als eine Männerhand ist. Der Heldbockkäfer oder Große Eichenbock ist eine der größten europäischen Käferarten und lebt im Schlosspark Niederschönhausen in Pankow. Alljährlich machen sich Naturschützer und Wissenschaftler im Sommer auf den Weg zu den großen, alten Eichen im Park, um nachzuschauen, ob die Käfer noch da sind. Denn es besteht akute Gefahr, dass Pankow und damit auch Berlin seine Helden verlieren wird.


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von Redaktion

In den ersten Lebensmonaten brauchen Pavianbabies Milch.
In den ersten Lebensmonaten brauchen Pavianbabies Milch.

Herrin der Affen

SߟœDAFRIKA. Paviane gehören zu Südafrika wie der Tafelberg. Doch wurden sie über die vergangenen Jahrzehnte hinweg immer von den Menschen gejagt. Denn im Land am Kap der guten Hoffnung standen sie lange Zeit auf einer Stufe mit Ratten oder Tauben und galten als Plagetiere. So wurden sie für jeden zum Abschuss freigegeben. Mit fatalen Folgen: Zum Einen wurden die Primaten in einigen Gegenden komplett ausgerottet, zum Anderen blieben bei den Tötungen oft die Affenbabies übrig. Dieser nahm sich Rita Miljo an "€“ und rettete so im Laufe der vergangenen 23 Jahre Tausenden von Pavianen das Leben.

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