Nord-Berliner > ܜber den Tellerrand hinaus in die Welt mit Reise- und Ausflugstipps sowie Auslandsthemen

von Redaktion

Vom Hotel direkt auf die Piste: in Trysil ein Katzensprung.  Fotos: Flechtner
Vom Hotel direkt auf die Piste: in Trysil ein Katzensprung. Fotos: Flechtner

Und unbedingt nach Elchen Ausschau halten

TRYSIL/NORWEGEN. Links die endlose Weite des riesigen schneebedeckten Mjøsa-Sees, auf der rechten Seite Wälder, soweit das Auge reicht. Und direkt dazwischen – auf einer geschwungenen Straße der Bus, der vom Osloer Flughafen in Richtung Norden unterwegs ist. Wer das erste Mal auf dieser Strecke fährt, wird nicht nur über Norwegens größten See erstaunt sein, der mit einer Fläche von 365 Quadratkilometern und bis zu 449 Meter tief ist und dessen Seeboden sich somit 330 Meter unter Meeresniveau befindet. Er wird sich auch fragen: Wo soll denn hier ein alpines Skigebiet sein, in dieser flachen Gegend. 

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von Redaktion

Ostern ist zwar schon vorbei, aber dieser Skihelm ist trotzdem total „In“. Einen grandiosen Blick auf das Inntal und die Gipfel des Karwendelgebierges gibt es neben schicken Helmen auch noch zu bestaunen. Foto: Flechtner
Ostern ist zwar schon vorbei, aber dieser Skihelm ist trotzdem total „In“. Einen grandiosen Blick auf das Inntal und die Gipfel des Karwendelgebierges gibt es neben schicken Helmen auch noch zu bestaunen. Foto: Flechtner

Auf, im oder am Berg Urlaub machen

Stans/Tirol. Wir dürfen uns nicht hinauslehnen und nicht aufstehen. Außerdem wurde uns angeraten, die Arme, Beine und Hände dringend in der Grubenbahn zu lassen. So sitzen wir – in silberne Bergwerksjacken gehüllt und mit Schutzhelmen ausgestattet, hintereinander auf dem ratternden Hunt wie auf einer Rakete. Und dann geht die rasante Fahrt los. Tiefer und immer tiefer geht es hinein in den Bauch des Berges. Niemand wagt sich, den Kopf auch nur einige Zentimeter nach oben zu recken – aus Angst, an den feuchten, kantig-scharfen Felsen anzustoßen. Es wird kühler und nass. Von der Decke tropft das Wasser auf Helme und Gesichter. Wer Platzangst hat, wird auf das Ende der rasanten Fahrt hoffen. Doch minutenlang geht es tiefer und tiefer in das Innere des Bergmassivs, 800 Meter weit.

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Luftig ist diese Passage – und auch etwas glatt. Udo aber ist auf der Hut und setzt seine ganze Routine ein. Foto: Karkossa
Luftig ist diese Passage – und auch etwas glatt. Udo aber ist auf der Hut und setzt seine ganze Routine ein. Foto: Karkossa

Wo der Märchenkönig sein zweites Zuhause fand

OBERBAYERN. Die kühne Pyramide des Matterhorns, der erhabene Montblanc, die düstere Nordwand des Eiger, die klassische Schneide des Bianco-Grates in der Bernina-Gruppe in Graubünden oder die drei Zinnen in den Dolomiten – Hotspots im weiten Alpenbogen. Aber es müssen gar nicht die ganz hohen Berge sein, die häufige Besuche lohnen und das Herz des Berliner Bergfreundes erwärmen. Wenn ich im Münchner Süden nach der riesigen Baustelle am Mittleren Ring am Luise-Kiesselbach-Platzes auf die A 95 einbiege, dauert es nicht mehr lange. Es geht an Wolfratshausen vorbei, an Seeshaupt. Dann geraten sie ins Blickfeld – Herzogstand und Heimgarten, 1730 und 1790 Meter hoch, verbunden durch einen langen Grat. So oft wie auf dem Herzogstand, zumindest auf den Herzogstandhäusern, war ich noch an keinem anderen Berg unterwegs.

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Im Fünf-Sterne-Hotel Stock ist der Gast König. Allein 5000 Quadratmeter Spa-Landschaft, gemütliche Zimmer und luxuriöse Suiten lassen den Alltag zu Hause schnell vergessen. Foto; Flechtner
Im Fünf-Sterne-Hotel Stock ist der Gast König. Allein 5000 Quadratmeter Spa-Landschaft, gemütliche Zimmer und luxuriöse Suiten lassen den Alltag zu Hause schnell vergessen. Foto; Flechtner

Wohlfühlfaktor von 100 Prozent mit Action und Wellness

FINKENBERG. Zurückgelehnt und vollkommen relaxed im Liegestuhl, in der einen Hand den heißen Glühwein, in der anderen die Sonnenbrille. Die Augen sind geschlossen, doch in Erinnerung ist noch immer die grandiose Bergkulisse, die sich schon im Gedächtnis eingebrannt hat. Mit den warmen Sonnestrahlen auf der Haut und der kühlen, klaren Luft bei jedem Atemzug ist das der perfekte Ort für eine Ski- oder Wanderpause oder gar für einen kompletten Urlaubstag.

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Foto: Dirks
Foto: Dirks

„Wie ein Sechser im Lotto“

Er hat 77 Städte in 48 Ländern auf fünf Kontinenten bereist, 101 Flugzeuge haben ihn 264 Stunden in der in der Luft transportiert. Hinzu kamen zwölf Tage reine Wartezeit auf Flughäfen. Aber auch fast 4000 Kilometer zu Fuß hat der zurückgelegt. Der NORD-BERLINER sprach mit dem Fotografen Mario Dirks über seinen wohl coolsten Job der Welt.

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